20 Jahre ZFV: Wenn das Team zur zweiten Familie wird

Ich bin vor 27 Jahren aus der Demokratischen Republik Kongo in die Schweiz gekommen. Vor 20 Jahren habe ich mich dann für die Stelle im Office der Mensa Kantonsschule Rämibühl beworben. Bis heute bin ich dort geblieben.

Normalerweise beginne ich um 06.15 Uhr morgens mit der Arbeit. Ich stelle alle Maschinen ein und helfe danach in der Küche mit. Ich mache das Mise en place und schneide das Gemüse. Mitte Vormittag gehe ich zurück in die Abwaschküche, um die ganzen Küchengeräte, Pfannen, Gläser, Besteck, Geschirr und vieles mehr zu reinigen. In der Mensa der Kantonsschule Rämibühl essen täglich 400 bis 500 Gäste zu Mittag. Zusätzlich beliefern wir 20 Partnerbetriebe. Da gibt es viel abzuwaschen. Ich mag diese Arbeit, denn ich kann selbstständig arbeiten und bin alleine für das gesamte Abwaschoffice zuständig.

Während den 20 Jahren, in denen ich schon hier arbeite, habe ich viele sehr schöne, aber auch weniger schöne Momente erlebt. Vor allem am Anfang musste ich um meine Anerkennung kämpfen und mich beweisen. Es gab viele sprachliche und kulturelle Missverständnisse zwischen mir und Mitarbeitenden aus anderen Ländern. Die Küchenchefs hielten jedoch stets zu mir und unterstützten mich. Heute bin ich sehr gut integriert. Über die Jahre wächst man zusammen. Das Rämibühl-Team ist für mich mittlerweile wie eine zweite Familie. Weil ich schon über 20 Jahre dabei bin, kennen mich auch fast alle Mitarbeitenden beim ZFV. Das ist ein schönes Gefühl.

Nzesila Domateso

«Weil ich schon über 20 Jahre dabei bin, kennen mich auch fast alle Mitarbeitenden beim ZFV. Das ist ein schönes Gefühl.»